Und tu mir bitte ein’n Gefallen,
denk’ an mich wenn du denkst
Manchmal spür’ ich, dass du hiner mir stehst
aber es ist so, dass du fehlst
Tomte – “Es ist so, dass du fehlst“
Und tu mir bitte ein’n Gefallen,
denk’ an mich wenn du denkst
Manchmal spür’ ich, dass du hiner mir stehst
aber es ist so, dass du fehlst
Tomte – “Es ist so, dass du fehlst“
Der größte Fehler ist wohl zu versuchen, dem Anderen gerecht zu werden: ihm hinterher zu rennen, zu versuchen, seinen Anforderungen, Ansprüchen genügen zu können. Und das nun sei hier nicht einfach so dahergesagt.
Woher kommt dieser Wunsch, sich nach anderen richten zu wollen? Der Grund mag sein: Angst. Angst, nicht ohne denjenigen leben, auskommen zu können. Oder auch nur: nicht so glücklich ohne ihn zu sein — jedenfalls: ihn zu brauchen.
Man macht sich abhängig von ihm.
Und damit ist auch nicht die Liebe (oder, wem im Falle eines Freundes jenes Wort nicht passt: die Zuneigung, oder Sympathie) zu ihm der Auslöser für die Wünsche, ihm zu genügen — sondern die Liebe zu Dir selbst. Du versuchst, glücklich zu werden, in dem du ihm genügst. Deine Ziele magst du erreichen, indem du ihm gerecht zu werden versuchst.
Selbstliebe statt Liebe zu einem Anderen.
(Sie lasen: Gedanken während der Lektüre von Coelhos “Der Zahir”.)
(Der Inhalt dieses Eintrags ist aus technischen Gründen verloren gegangen.)
Neben manchem andern sondern Menschen auch Gesprochenes ab.
Man muß das gar nicht so wichtig nehmen.
Kurt Tucholsky
Eine Parabel, geschrieben am 07. März 2006. Read the rest of this entry »