Archive for the ‘Philosophisch’ Category

Uniexistenz: Eins.

Montag, Juni 11th, 2007

Gesetzt, der (erkenntnistheroetische) Idealismus ist wahr: die gesamte Außenwelt; alles, was wir außerhalb von uns selbst wahrnehmen, ist nichts als Einbildung und besteht nur in unserem Bewusstsein, hängt von uns ab und von sonst nichts.

Nehmen wir nun an, es gäbe nicht nur mich, sondern tatsächlich uns; sprich: andere Menschen sind keine Einbildung und existieren wirklich, erleben ihre Außenwelt jedoch auch nur als Einbildung ihres Bewusstseins.

Müssten wir dann nicht alle trotzdem verbunden sein? Müssten wir nicht verknüpft sein, um unsere Welten abzugleichen, um miteinander zu kommunizieren, um miteinander zu leben?

Müssten wir nicht alle eins sein?

– (Und nein, ich habe nicht kürzlich Matrix gesehen…)

Geteiltes Leid…

Dienstag, Mai 29th, 2007

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Oder doppeltes?

Kann Leid teilen nicht auch heißen, dass — wenn das Reden über die Probleme keinen Erfolg gebracht hat — nun plötzlich zwei Personen belastet sind, statt nur einer?

Zu viel Sinn

Samstag, Mai 12th, 2007

Wenn ich tief traurig bin und betrübt; der einst so schöne Tag trist und schwarz geworden ist, und ich im Zug verzweifelt vor mich hin dämmer — da plötzlich erklettert ein kleines Kind seinen Sitz und grinst mich freundlich an aus großen, blauen Augen, und im selben Moment bricht die Sonne durch die grauen Wolken und leuchtet in mein Angesicht, und ich denke plötzlich, dass alles nur halb so schlimm ist, noch nichts verloren ist; da verschwinden auch in mir die so schweren, tiefschwarzen Regenwolken.

In Momenten wie diesen macht alles einfach nur zu viel Sinn, als dass es keinen Gott geben könnte!

Verdrängen

Samstag, Mai 12th, 2007

Ich glaube nicht mehr an Narben in dir — es verändert dich, es prägt dich. Ob zum Guten oder zum Schlechten ist eine andere Frage. Was du gegen diese Prägung tun kannst, ebenfalls. Und noch eine Frage: was wäre, wenn du es nicht verdrängt, sondern verarbeitet hättest?

Fließt die Zeit?

Freitag, April 27th, 2007

Wie sieht die Wahrnehmung von Lebewesen der vierten Dimension aus? Wie kann man sich das vorstellen, vier Dimensionen? Und, kann man das denn überhaupt?

Fangen wir bei uns an. Nach heutigem Erkentnisstand leben wir – soviel ist sicher – in dem (sogenannten) dreidimensionalen Raum; weniger geht kaum noch: zweidimensionale Wesen können nur nach oben, unten, links und rechts (zumindest wenn man sie sich auf einem Blatt Papier vorstellt); eindimensionale Wesen sich gar nur als Punkte oder Linien auf einer Geraden entlangschlängeln. Also, sofern etwas eindimensionales überhaupt leben kann. (weiterlesen…)