Archiv der Kategorie 'Lyrik'

26. February 2009Manchmal ist’s

Manchmal denk’ ich an die Zeit
denk’, wie glücklich wir gelebt
Manchmal denk’ ich, es wär’ Zeit
dass einer mal die Zeit rückdreht

Manchmal denk’ ich was gewesen
und wein’ dem Glücke hinterher
Manchmal denk’ ich wie’s gewesen
und denk’, ich möchte nimmermehr

Manchmal möcht’ ich nimmermehr
denken was gewesen
Möcht’ vergessen all die Zeit
dass nur die Zukunft mir noch bleibt
denn die kann keiner lesen.

25. April 2007…quare Opium fact dormire

Es folgt eine freie Übersetzung einer Stelle bei Molière, “La Malade Imaginaire”, aus dem 3. Zwischenspiel. (Nietzsche hat mich darauf gebracht.) - weiter lesen -

5. September 2006Pantheismus

Mein Liebchen, wer darf sagen:
Ich glaub an Gott?
Magst Priester oder Weise fragen,
Und ihre Antwort scheint nur Spott
Über den Frager zu sein. …

Wer darf ihn nennen?
Und wer bekennen: Ich glaub ihn.
Wer empfinden,
Und sich unterwinden
Zu sagen: ich glaub ihn nicht?

Der Allumfasser,
Der Allerhalter,
Fasst und erhält er nicht
Dich, mich, sich selbst?

Wölbt sich der Himmel nicht dadroben?
Liegt die Ere nicht hierunten fest? …
Und drängt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir,
Und webt in ewigem Geheimnis
Unsichtbar sichtbar neben dir?

Erfüll davon dein Herz, so groß es ist,
Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist,
Nenn es dann, wie du willst,
Nenn’s Glück! Herz! Liebe! Gott!

Ich habe keinen Namen
Dafür! Gefühl ist alles;
Name ist Schall und Rauch …

( Faust, Vers 3427 ff. )

18. May 2006Auf dem Theaterplatze

Eröffnungsszene zu einem ungeschriebenen Theaterstück.
Datiert auf den 2. Oktober 2005. - weiter lesen -

18. May 2006Deine Kirche

Ein Gedicht, datiert auf den 09.11.2004. - weiter lesen -