Uniexistenz: Eins.

Gesetzt, der (erkenntnistheroetische) Idealismus ist wahr: die gesamte Außenwelt; alles, was wir außerhalb von uns selbst wahrnehmen, ist nichts als Einbildung und besteht nur in unserem Bewusstsein, hängt von uns ab und von sonst nichts.

Nehmen wir nun an, es gäbe nicht nur mich, sondern tatsächlich uns; sprich: andere Menschen sind keine Einbildung und existieren wirklich, erleben ihre Außenwelt jedoch auch nur als Einbildung ihres Bewusstseins.

Müssten wir dann nicht alle trotzdem verbunden sein? Müssten wir nicht verknüpft sein, um unsere Welten abzugleichen, um miteinander zu kommunizieren, um miteinander zu leben?

Müssten wir nicht alle eins sein?

– (Und nein, ich habe nicht kürzlich Matrix gesehen…)

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